Samstag, 29. September 2007

Nordinsel: Rotorua

Nach dieser schrecklichen Fahrt sind wir also wohlbehalten in Rotorua angekommen.
Das Besondere an Rotorua ist der Geruch. Naja, eigentlich sind die geothermalen Aktivitäten das Besondere, diese sind dann wiederum für den Geruch verantwortlich. Überall in der Stadt und Umgebung blubbert und dampft es.Die Stadt an sich ist wie die meisten kleinen, neuseeländischen Städte relativ unspannend –aber als Europäer ist man da einfach zu verwöhnt. Die Gegend ist allerdings einer der Regionen Neuseelands mit der meisten Maori-Bevölkerung. Wenn man also Maorikultur erleben will, ist man dort genau richtig.

Wir hatten einen Tag und zwei Nächte in Rotorua, bis es auf die nächste Etappe mit dem Straybus ging. Die Abende haben wir dort in der Backpackereigenen Bar, der Lava-Bar verbracht (und wir waren Ocean's Thirteen gucken -aber das ist ja eigentlich nocht sonderlich spannend). Den Tag sind wir recht ruhig angegangen, ich habe mich von der Truppe für eine Weile abgesetzt und die Stadt erkundet –was jedoch recht schnell erledigt war; also hat es nicht lange gedauert, bis ich gemütlich in einem Cafe mein Buch weitergelesen habe. Nachdem der Abend in der Lava-Bar dann etwas länger wurde, hat Carl es am nächsten Morgen nicht rechtzeitig aus dem Bett geschafft und den Besuch in Whakarewarewa - The Thermal Village verpasst.
In dem Dorf leben mehrere Maorifamilien und dort blubbert es ebenfalls überall. Das Dorf hat sogar einen eigenen Geysir.
Die geothermischen Besonderheiten werden in dem Dorf (und nicht nur dort) zum heizen und kochen genutzt. Das Kochen geschieht in einer Art Erdofen und ist die traditionelle Zubereitung in der Maoriküche.Außerdem hat das Dorf seine eigenen Bäder, die natürlicherweise mit warmem Wasser gefüllt werden.Teil der Besichtigung war dann auch noch eine kleine Performance.Danach ging es in einem total vollgepacktem Bus nach Taupo, aber davon beim nächsten Mal.
Cheers,
Hannah

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