Unsere Route ging von Napier aus nördlich an der Küste entlang über Gisborne (an der Poverty Bay) und dann westlich ins Landesinnere zurück nach Rotorua. Die Strecke ist zwar nur knapp 520 km lang, wir haben aber trotzdem zehn Stunden dafür gebraucht. Das lag zum einen daran, dass die Höchstgeschwindigkeit in Neuseeland 100 km/h ist (die man häufig nicht mal fahren kann) und dann das Wetter teilweise richtig, richtig besch... war. Die Strecke hinter Gisborne ging durch eine dieser wunderschönen neuseeländischen Schluchten –naja, ich vermute das jedenfalls, der prasselnde Dauerregen mit Hilfe des Windes hat nämlich verhindert, dass man viel sehen konnte. Die Wetterbedingungen haben außerdem dafür gesorgt, dass wir zeitweise nicht schneller als ca. 30 km/h fahren konnten. Dazu kamen dann noch Geröll und Äste, die anscheinend von dem Regen auf die Straße gespült wurden.
Da ich das Auto angemietet hatte, Simon nicht als guten Fahrer einschätze (obwohl ich dafür eigentlich keinen Anlass habe, das also eine reine Vermutung ist) und die beiden anderen keinen Führerschein haben (wobei ich sie vermutlich eh nicht hätte fahren lassen), bin ich die komplette Strecke gefahren.
Nachdem ich mich mit meinem ersten Beifahrer (Simon) schon in Napier etwas in die Wolle bekommen habe, da er nicht in der Lage war die Karte anständig zu lesen, das aber auch niemand anderem überlassen wollte, war der Anfang der Strecke nach Gisborne eigentlich ganz nett. Wir hatten gutes Wetter und Radioempfang.
Hawke's Bay
My charming travel-mates
Naja, ich war auf jeden Fall wirklich froh, als wir in Rotorua waren und damit aus dem Auto raus. Wahrscheinlich habe ich mit dieser Tour jetzt meinen persönlichen eintägigen-Autofahr-Rekord (zumindest der Dauer nach) aufgestellt –wobei fraglich ist, ob das erstrebenswert ist.
Cheers,
Hannah
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