Donnerstag, 31. Mai 2007

Und wieder ein spannender Tag...

Inspiriert durch den Feueralarm bzw. den Blogbericht dazu, habe ich mir überlegt, einfach täglich (oder zumindest fast täglich) über meine kleinen Highlights des Tages zu berichten. Ich weiß, dass ich damit Gefahr laufe, diesen Blog sehr langweilig werden zu lassen. Die Vorteile sind allerdings, dass ich vermutlich regelmäßiger schreibe und Euch klar wird, dass der Alltag hier auch nicht viel spannender ist als anderswo –dann können manche von Euch mir wenigstens nicht mehr unterstellen, ich würde die Hälfte verheimlichen...
Und um direkt mal mit nem Knaller zu starten, mein Highlight des heutigen Tages:
Ich habe einen Typen im Stuttgart-Trikot gesehen
- für die von Euch, die das verpasst haben, Stuttgart ist Deutscher Fußballmeister 2007 ;-). Mir ist das übrigens aufgefallen, weil EnBW deren Sponsor ist und groß auf der Brust des Typen prangte –schrecklich, wenn man so sensibilisiert ist; bei E.on oder RWE hätte ich ihn wahrscheinlich sogar noch angequatscht.
Ihr seht also, mein Tag ist unendlich spannend. Dabei gibt es noch was anderes, was jedoch vermutlich in dieselbe Kategorie fällt. Ich habe heute nämlich einen Report zurückbekommen und müsste jetzt laut meinen Berechnungen bereits zwei Kurse bestanden haben –vier gewinnt (wobei es hier C- gewinnt heißen müsste und das doch irgendwie blöd klingt).
Dann arbeite ich mal weiter daran, aus dem Minus ein Plus zu machen...
Cheers,
Hannah

Mittwoch, 30. Mai 2007

Feuer Alarm

Gestern wurde meine letzte Vorlesung bei Colin durch einen Feuer Alarm unterbrochen. Wir also alle schön brav die acht Stockwerke die Treppe runter und vor das Gebäude gestellt. Irgendwie ist es interessant, dass niemand einen solchen Alarm ernst nimmt und alle davon ausgehen, dass es nur eine Übung ist –es sah nämlich niemand danach aus, als ob er/sie sich beeilt hätte. Nach ungefähr 15 Minuten durften wir dann auch wieder rein. Armer Colin, er wollte eigentlich früher Schluss machen, weil er am Abend auf eine Konferenz nach Tokio geflogen ist (um dort einen siebenminütigen(!) Vortrag zu halten).
Das war das insgesamt relativ unspannende Highlight meines Tages –abgesehen davon, dass ich ein paar Buchungen für meine Winterferien getätigt habe...Nur noch zwei Wochen!!!
Cheers,
Hannah

Dienstag, 29. Mai 2007

Mitbewohner

Bei einem längeren Besuchs meines eigenen, also diesen Blogs ist mit aufgefallen, dass ich Euch ja noch eine Menge Informationen schulde. Bitte glaubt mir, dass ich diese ganzen Dinge nicht bewusst verheimlicht habe, es ist einfach passiert.
Ich werde versuchen, das in nächster Zeit alles nachzuholen, aber jetzt erst mal eines der wichtigsten Infos: meine Mitbewohner.
Das sind die schwedische Eva und der kanadische Mike.
Eva studiert Tourism und Management und ist schon das zweite Jahr in Dunedin und das dritte in Neuseeland. Wir verstehen uns sehr gut und sie ist für die meisten Fortschritte meiner Englischkenntnisse verantwortlich. Sie kann außerdem auch ein wenig deutsch. Wenn ich ein Wort auf Englisch nicht weiß, probiere ich es einfach auf Deutsch und meistens versteht sie das dann. Das liegt aber wiederum eher daran, dass Deutsch und Schwedisch sich ziemlich ähnlich sind und das schwedische Pendant meistens ungefähr genauso klingt.
Sie ist übrigens diejenige, die den Unfall mit Puti hatte. Es geht ihr schon viel, viel besser, obwohl sie wohl immer noch Schmerzen hat und noch nicht mit der Physio anfangen darf, aber sie muss die Nackenstütze nicht mehr tragen.
Leider steht es noch nicht fest, ob sie das nächste Semester auch bei uns wohnt. Eigentlich wollte sie nach Brasilien für ein Auslandssemester, hat das aber schon vor ungefähr nem Monat auf Januar verschoben. Allerdings hat sie sich etwas zu spät darum gekümmert, ob sie ihr Zimmer hier behalten kann und jetzt hat das Accommodation-Office es jemand anderes angeboten. Diese Person hat sich allerdings noch nicht gemeldet und zugesagt –zumindest soweit wir wissen. Ich fände es auf jeden Fall sehr, sehr schade, wenn sie ausziehen würde. Aber wir werden sehen, was passiert.
Das Foto zeigt Eva und mich am Tunnel Beach (Bericht und mehr Fotos werden folgen) –ich habe keine Ahnung warum wir so komisch stehen...

Der Dritte im Bunde ist Mike, er macht einen Master in Computer-Graphic. Viel mehr kann ich darüber nicht berichten, weil ich nicht so ganz verstanden habe, was er da genau macht. Ich weiß nur, dass es neulich mal ne Vorlesung hatte, wo es darum ging, Haare zu machen (oder besser zu animieren) –ich hab mich ziemlich lange darüber amüsiert...Mike hat sich leider ziemlich aus dem WG-Leben ausgeklinkt. Wenn er zu Hause ist, verschwindet er immer recht schnell in seinem Zimmer. Keine Ahnung wann er das letzte Mal das Wohnzimmer betreten hat. Allerdings hat er auch einen recht schrägen Lebensrhythmus (zumindest aus der Sicht der meisten Leute), er schläft meistens bis Mittags und verschwindet dann direkt in sein Lab (das ist der Arbeitsraum –die haben da sogar nen Billardtisch, weshalb ich ja noch zweifle, dass er da arbeitet). Nach Hause kommt er dann meistens mitten in der Nacht. Somit sieht man sich insgesamt sehr selten. Mike ist echt nett, aber man kann ja niemanden zwingen am WG-Leben teilzunehmen, auch wenn es schade ist. Wobei ich noch wesentlich mehr mit Mike zu tun habe als Eva. Irgendwie scheint es zwischen denen nicht so zu klappen und ich glaube, die zwei reden so gut wie gar nicht miteinander. Es ist glücklicherweise nicht schlimm, die zwei ignorieren sich nur –soweit ich das beurteilen kann, ich halte mich da nämlich komplett raus. Eva ist ein sehr aufgeschlossener Typ und Mike eher etwas zurückhaltend, auf jeden Fall ihr gegenüber. Das Eva am Anfang nicht auf ihn zugegangen ist, lag wohl daran, dass sie von ein paar nordamerikanischen Verhaltensweisen sehr befremdet war. So ist es anscheinend z.B. sehr unüblich ’Guten Morgen’, ’Tschüß’ usw. zu wünschen –ich hab mir diese Informationen von meiner Amiland-Expertin absichern lassen, also es sind keine einseitigen Beobachtungen. Naja, Eva hat das glaube ich am Anfang persönlich genommen und dann war es einfach zu spät. Jetzt hat sich das aneinander vorbei Leben eingependelt und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Ich versuche aber noch ab und zu was mit Mike zu unternehmen. So gehen wir immer montags zur Trivia Night (das ist ein Pub-Quiz und ganz witzig –aber davon auch ein andermal mehr).
Das Foto zeigt Mike und mich, als wir abends mal weg waren.

Macht’s gut und bis bald.
Cheers,
Hannah

Dienstag, 22. Mai 2007

Graduation

Ich habe gerade gar keine Lust weiter über meine Kurse zu schreiben und laut Andy ist das eh langweilig...
Also greife ich auf die einfachste Möglichkeit zurück, einen längeren Eintrag zu kreieren: Bilder.
Diese stammen von einer der drei (!) Graduation- Feiern, die an den letzten Wochenenden stattgefunden haben. Und da Kiwis anscheinend Paraden wirklich gerne mögen, durften diese natürlich nicht fehlen. Mich hat die Dudelsackmusik von meinem Schreibtisch gelockt und glücklicherweise habe ich die Kamera mitgenommen, so dass Ihr jetzt auch daran teilhaben könnt –nur leider ohne Musik.
Auch wenn die Reihenfolge ziemlich selbsterklärend ist: voranschreiten die Musikanten, gefolgt von den hohen Herren der Universität und der Stadt (ganz links im Bild, mit diesem ’Klischee-Königmantel’ ist der Bürgermeister von Dunedin, den kenne ich, weil er bei der Begrüßungsfeier für die internationalen Studenten gesungen hat, war wirklich cool und ziemlich unvorstellbar bei deutschen Stadtvorstehern, selbst für Wowie, oder kann Herr Napp singen??).
Dann folgen doch tatsächlich die Graduierten und wie Ihr sehen könnt, tragen die auch diese lustigen Kutten, später kamen auch noch welche mit den Hüten.
Und ganz am Schluss kommen Abi-Parade-mäßig die Erstsemester. Neben dem Veranstalten von Paraden, mögen die Neuseeländer es auch sehr gerne sich zu verkleiden und so sieht man regelmäßig Horden von jungen Studenten in irgendwelchen Kostümen durch die Stadt rennen (manchmal erkennt man sogar das Motto)-und diemal sogar bei Tageslicht!
Und Andy, besser??
Bis bald und liebe Grüße.
Cheers,
Hannah











Und, wer gewinnt nun den Kostümwettbewerb (der Mayor ist außer Konkurrenz)???

Samstag, 19. Mai 2007

Rebuilding our Homes

Gestern Abend waren Eva und ich auf einem Wohltätigkeitskonzert für die Opfer des Tsunamis auf den Solomon Islands.
Ich weiß nicht, in wie weit davon in Deutschland berichtet wurde, aber am 2. April hat ein Tsunami auf mehreren Inseln der Inselgruppe starke Verwüstungen verursacht. Im Verhältnis zu dem großen Tsunami in Südostasien (durch den ich persönlich, den Begriff überhaupt erst gelernt habe), ist die Katastrophe relativ gering. Für die Inselgruppe selbst gitl das aber natürlich nicht. Bisher gibt es etwas über 50 offizielle Todesopfer, allerdings immer noch mehrere Vermisste. Zwei Provinzen sind stark betroffen und ganze Dörfer zerstört.
In Dunedin gibt es insgesamt fünf Studenten von den Inseln, aber eine sehr aktive Community der Pacific Islands. Und die hat mit mehreren anderen Gruppen gestern diese Veranstaltung organisiert. Insgesamt gab es 17 Auftritte, die sehr abwechslungsreich waren. Von traditionellen Tänzen des South-Pacific, über Swing, Hip Hop (das war allerdings eher schräg), Tap Dance und Indian Dance, zu Jazz, Folk und anderen Gesangsdarbietungen. Sehr cool waren auch die Student Associations verschiedener Pazifikinseln, die einfach in großen Gruppen auf die Bühne gestürmt sind und getanzt haben. Der sogenannte MC war auch extrem witzig –eine Frau so um die Fünfzig, die jede Gelegenheit zum tanzen genutzt hat und einen sehr netten Humor hat.
Eva war am meisten begeistert von den Swing Tänzern und will das jetzt auch lernen. Mich hat dir Folksängerin beeindruckt, die war nämlich erst 13 Jahre alt und hat eine wahnsinns Stimme.
Insgesamt war es auf jeden Fall extrem abwechslungsreich, bunt und lustig.
Es sind insgesamt ca. 3.700 NZ$ zusammen gekommen. Ich finde das ja relativ wenig, aber es waren ziemlich viele Studenten da und ich habe damals (bei meinem Sparkassenjob) gesehen, was einzelne Leute für den Tsunami 2004 gespendet haben...
Ich mach mich dann mal wieder ans studieren und wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Alles Gute,
Hannah

Sonntag, 13. Mai 2007

Kursbeschreibung Teil 2: MANT 437

MANT 437 (Advanced Strategic Management)

Der nächste Kurs auf der Liste ist mein zweiter Businesskurs. Einmal die Woche treffen wir uns zu acht (falls alle kommen) in Colin’s Büro und reden über verschiedene Theorien und Case Studies. Nachdem wir am Anfang jedes Mal einen Text bekommen haben, den wir zusammenfassen sollten, hat Colin das mittlerweile aufgeteilt und so ist jeder alle zwei Wochen dran. Er hat sich auch damit abgefunden, dass kaum einer alle Texte, wie gedacht liest, und so beschränke ich mich zumindest auf die Case Study. Wobei ich festgestellt habe, das es eigentlich nicht mal nötig ist die zulesen und man sich auch so ganz gut beteiligen kann... Der Kurs ist wirklich interessant und Colin ein netter, witziger und kompetenter Professor. Außerdem gibt es immer Tee oder Kaffee und ab und zu Kekse –und das ist kein Scherz. Man stelle sich das mal in Deutschland vor: man sitzt in seinem Büro während der Head of Department (diesmal Management) einem einen Kaffee holt!
Also der Kurs ist wirklich nett, ganz interessant und nicht wirklich anstrengend. Allerdings muss ich den großen Essay, der über 50% der Note entscheidet, noch schreiben und mir will bisher kein gutes Thema einfallen. Am Dienstag sollen wir das Thema im Kurs vorstellen, also bleibt mir kaum Zeit mich zu entscheiden. Ich mag es ja eigentlich lieber, wenn man mir ein Thema vorgibt, dann muss man sich wenigstens nicht darüber ärgern, falls man was Blödes gewählt hat. Allerdings bleibt mir, wegen anderer Abgaben, kaum Zeit mich intensiv auf die Suche zu machen –also bin ich offen für Vorschläge...(es sollte 6000 Wörter ermöglichen, was mit Strategie zu tun haben und Literatur dazu vorhanden sein).
Dann strengt mal Eure klugen Köpfchen an und bis bald.
Cheers
Hannah

Freitag, 11. Mai 2007

Kursbeschreibung Teil 1: MART 301

So langsam ist wohl wieder ein Eintrag fällig, es hat jedoch länger als sonst gedauert bis mir ein Thema eingefallen ist -und dann noch so ein unspektakuläres.
Mein Alltag ist jedoch momentan vollkommen von der Uni dominiert, also passt es wenigstens. Und mittlerweile ist ja auch genug Zeit vergangen, das man mir nicht vorwerfen kann, ich hätte voreilig geurteilt.
Aber zum Thema: meine Kurse!!!
Da Ihr meinen Blog bestimmt alle auswendig kennt, muss ich ja eigentlich gar nicht erwähnen, dass ich dieses Semester insgesamt vier Kurse habe. (Die Beschreibung folgt aufsteigend mit dem Schwierigkeitsgrad und vermutlich in mehreren (vier!) Teilen:)

MART 301 (Strategic Marketing Management)

Falls Ihr Euch erinnert, der Wodka-Kurs. Allerdings ist es mittlerweile nicht mehr so feucht-fröhlich und ich habe das besagte Getränk auch noch gar nicht probiert. Aber ich schweife mal wieder ab. Wobei ich gar nicht soviel über den Kurs berichten kann –der Titel sagt ja eigentlich auch alles (oder etwa nicht??). Außerdem muss ich ja gestehen, dass ich seit einigen Wochen nicht mehr in der Vorlesung war. Aber das Tutorium (das, zur fiesen Uhrzeit um 8Uhr morgens) habe ich erst einmal verpasst und das auch nur wegen einer wichtigen Abgabe. Naja, ich habe einfach festgestellt, dass die Vorlesung nicht hinreichend interessant ist. Der Professor (Brendan) ist zwar sehr gut und manchmal ganz witzig, aber um ehrlich zu sein, nutze ich die Zeit mich für den anderen Businesskurs vorzubereiten. Außerdem haben wir so spannende Sachen behandelt, wie Porter’s Five Forces oder die BCG-Martix –muss ich mehr sagen?? Aber zur Verteidigung von Brendan, der Kurs ist im 300-Level und damit Undergraduate. Brendan ist übrigens auch mein Tutor, was bedeutet, wenn ein Problem auftritt (was bisher noch nicht geschehen ist), klopfe ich einfach an die Tür des Head of Department und halte ein Schwätzchen mit ihm...
Heute war die Abgabe des Drafts für den Essay, der maßgeblich über Bestehen oder Durchfallen entscheidet (60% der Gesamtnote). In dem Bericht über die Assessments habe ich Draft mit Entwurf übersetzt. Das trifft es allerdings nicht so ganz, wobei ich leider nicht wirklich rausbekommen habe, was ein Draft denn jetzt ist. Außerdem scheint das auch noch von Kurs zu Kurs zu variieren –mal sehen, was Brendan von meinen Ergüssen hält... Das Thema des Essays lautet ’Internal and External Influences on Strategic Marketing Planning’ und ich werde wohl versuchen das Ding so schnell wie möglich durchzuhauen. Eigentlich ist es ein ganz nettes Thema und abgesehen von der Sprache sollte es kein größeres Problem darstellen. Ich habe zwar seit dem Grundstudium in Aachen einen großen Bogen um Marketing gemacht, aber das Thema ragt ja deutlich ins Strategische Management und da kenn ich mich aus ;-)
Das Einzige das mich etwas nervös macht, ist dass ich in diesem Kurs überhaupt nicht beurteile kann, ob meine Arbeit gut oder schlecht ist. Aber da sich das wohl kaum bis zur Abgabe ändern wird, mache ich einfach, was ich für richtig halte (dann bin wenigstens ich zufrieden! – das könnte jetzt peinlich werden, wenn ich ne schlechte Note bekommen sollte...).
Bezüglich Bestehens des Kurses bin ich allerdings recht entspannt, da die Gruppenarbeit ziemlich gut geworden ist und ich damit ein kleines Pölsterchen habe. Wir haben zwar die Note für den endgültigen Bericht noch nicht, aber für den Draft (damals) haben wir ein A+ bekommen und ich muss Euch wohl kaum erklären, dass das ne ziemlich gute Note ist. Der Bericht war eine Case Study für ein neues Stadion, das in Dunedin gebaut werden soll. (Besonders stolz sind die Initiatoren über das Dach, dass das Stadion habe wird!) Der endgültige Bericht ist ebenfalls ziemlich gut geworden und ich erwarte wieder eine gute Note dafür. Allerdings hoffe ich auch, dass sie nicht allzu gut ist, die besten Gruppen sollen nämlich ihren Report vor dem ganzen Kurs vorstellen und darauf kann ich gut verzichten. Ich habe allerdings große Befürchtungen, dass es uns treffen wird –Brendan war nämlich ganz angetan von unserer SWOT-Analyse! Außerdem haben wir da viel Arbeit und sogar Freitagabende, Sonntage und einen Feiertag rein gesteckt...Meine Gruppe bestand aus einer Chinesin, zwei Kiwi-Mädels und einem einzelnen männlichen (und dann auch gleich Gruppenleader) Kiwi. Insgesamt waren die alle ganz nett, allerdings ziemlich jung, was man ihnen auch angemerkt hat. Ich möchte jedoch nichts Schlechtes auf sie kommen lassen, sie waren nämlich wirklich motiviert und die (da hoffentlich kommende) gute Note ist wohl zum Großteil den Kiwis zuzuschreiben (und da wohl auch am meisten dem Männlichen). Für die Chinesin und mich war es manchmal recht schwer etwas beizutragen, da das Thema ziemlich Neuseeland- bzw. Rugby-spezifisch ist.
Insgesamt ist der Kurs also relativ entspannt, zwar nicht wirklich interessant bzw. etwas Neues, aber er sorgt dafür, dass ich im nächsten Semester nur drei Kurse machen muss. Und wer weiß, ob ich sonst was von 42 Below gehört hätte...

Bis zu Teil 2.
Cheers,
Hannah

Ps. Teil 2 muss warten, da ich mich mit Eva verabredet habe 'American Idol' zu gucken...

Freitag, 4. Mai 2007

Goodbye PutiPuti

Samstag vor einer Woche hatte meine Mitbewohnerin einen recht heftigen Unfall mit Puti. Und so sieht Puti jetzt aus:



Eva hat wahnsinniges Glück gehabt und ihr ist verhältnismäßig wenig passiert. Sie hat keinen Kratzer und nichts gebrochen, allerdings starke Schmerzen im Nacken und muss wohl auch für längere Zeit eine Halskrause tragen. Wir haben fast den gesamten Samstag in der Notaufnahme verbracht (und bevor die Fragen kommen: nein, es ist nicht wie im Fernsehen und dort war auch leider kein Dr. Carter...). Am nächsten Tag ist Eva mit Freunden nach Oamaru gefahren, um sich dort zu erholen. Vermutlich kommt sie Anfang nächster Woche zurück.
Ich bin gerade von einem Abschiedsbesuch bei Puti zurückgekommen und jetzt macht sie sich auf ihre letzte Reise...
Also habe ich für 12 Tage ein Auto besessen (kann das jemand unterbieten?).
Immer anschnallen!!!
Viele Grüße,
Hannah