Freitag, 30. November 2007

Sydney

Seit einer Woche bin ich nun in Sydney und obwohl mir der Abschied von Neuseeland schon etwas schwer gefallen ist, gefällt mir die Stadt sehr gut. Sydney ist richtig schön, recht grün, trotz Großstadt sehr gelassen und dann sind da natürlich noch die Strände!Ich lasse es hier recht langsam angehen auch auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht etwas weniger sehe, aber ich habe hier auf jeden Fall eine sehr nette Zeit.
Ich wohne in einem Stadtteil namens Coogee, südlich vom berühmten Bondi Beach aber auch mit sehr nettem Strand.Natürlich war ich schon mehrfach in der Innenstadt und habe unendlich viele Fotos von den Wahrzeichen der Stadt, der Oper und der Harbour Bridge geschossen.Sonst war ich noch im Aquariumund habe einen Dreistunden Spaziergang von Coogee Beach nach Bondi Beach mit zwei Mädels aus meinem Hostel unternommen.
Bondi BeachNach momentaner Planung werde ich morgen in den Zoo gehen und mir Manly angucken. Danach werde ich mich wohl Richtung Blue Mountains aufmachen.
Alles Gute nach Deutschland.
Cheers,
Hannah

Sonntag, 25. November 2007

Die letzten Tage in Neuseeland

Für meine letzte Woche in Neuseeland habe ich mir den kleinen Luxus eines Mietwagens geleistet. Mit dem ging es dann von Christchurch (wo ich von Samoa aus gelandet bin) nach Dunedin. Dort habe ich in zweieinhalb Tagen gewaschen, die Wohnung übergeben, meine Sachen gepackt und verschickt und mich von den letzten verbleibenden Leuten dort verabschiedet.Ich hätte eigentlich noch ein paar andere kleine Dinge auf meiner Liste gehabt, aber dafür blieb keine Zeit, da ich mit Eva verabredet war.
Wir haben uns in Queenstown getroffen, wo sie die letzten zwei Wochen verbracht hat und sind dann Richtung Mount Cook gefahren. Auf dem Weg gab es einen kleinen Abstecher zu den Clay Cliffs (ich glaube, die waren auch Schauplatz einer Szene in Herr der Ringe).Mount Cook ist der größte Berg Neuseelands und 3754 Meter hoch.Da es etwas mehr als ein Tagesausflug ist und man alpine Erfahrung benötigt, haben wir davon abgesehen, den Berg selbst zu besteigen und nur eine kleine Wanderung im Hooker Valley unternommen. Begleitet wurden wir von Dave, einem Engländer den Eva in Queenstown getroffen hatte und einer dieser ich-bereise-mal-eben-die-Welt-Engländer ist (von denen es übrigens verdammt viele gibt). Das besondere an Daves Plan ist, dass er versucht ohne zu Fliegen nach Hause zu gelangen...Später ging es dann weiter vorbei am Lake Tepako, der unglaublich blau ist.Die nächste Nacht haben wir in einer original neuseeländischen ’Bach’ (Ferienwohnung) verbracht. Die Bach gehört Mike, dem Freund von Clarissa, die wiederum eine Freundin von Eva ist. Außer denen war noch Leanne eine weitere Freundin von Clarissa dabei.Am nächsten Tag sind wir noch recht lange dort geblieben, Mike war fischen und wir haben im Kiwi-Style eine kleine Wanderung unternommen.Die nächste Station war dann eine Milchfarm mit rund 1000 Kühen. Die Farm gehört den Eltern von Sam, einem Kommilitonen von mir und lag auf unserem Weg (falls Ihr euch erinnert, Sam ist derjenige, der in einem Video in diesem Blog die neuseeländische Hymne singt...).Die Nacht haben wir dann ganz Budget-Touri-mäßig im Auto verbracht. Das war zwar nicht richtig erholsam aber günstig und eigentlich ganz witzig.Tja, und dann ging es zum Flughafen, für mich erst mal nach Auckland und dann weiter nach Sydney, wo ich mich im Moment befinde. Eva ist noch ein paar Tage bei einer Bekannten in Christchurch geblieben.
Ich muss gestehen, auch wenn ich mich auf zuhause freue, war es schon etwas traurig Neuseeland zu verlassen. Wobei das ja ein gutes Zeichen bezüglich meiner Zeit dort ist und Australien wird mich schon ablenken...
Cheers, Hannah

Samoa – The Treasured Islands of The South Pacific

Zum Abschluss des Studiums ging es also als kleine Belohnung (die noch anstehende Reise ist ja keine Belohnung, sondern der Weg nach Hause) nach Samoa.
Noch in Neuseeland hat sich herausgestellt, dass Sonja und Sebastian denselben Plan zur gleichen Zeit verfolgten und Steffen, ein weiterer Freund von ihnen, sich auch noch anschließt. Steffen und ich hatten sogar zufällig den gleichen Flieger gebucht. Wir kamen morgens um 4Uhr an, aber leider landeten Sonja und Sebastian erst um 10Uhr. Also haben wir die ersten Stunden auf dem Flughafen bei großer Hitze und Luftfeuchtigkeit verbracht –aber dafür weis ich jetzt, dass es möglich jedoch sehr, sehr unbequem ist mit dem Kopf auf nem Tisch zu schlafen.
Als die Truppe komplett war ging es erst mal direkt auf die größte Insel des Inselstaates Savai’i. Dort sind wir die ersten zwei Tage den Hauptaktivitäten nachgegangen: schwimmen, schlafen, relaxen...

Übernachtet haben wir meistens in einem Fale, der traditionellen Behausungen, direkt am Strand.Die Inseln sind von einem Riff umgeben, so dass man beim Planschen im angenehm warmen Wasser nicht von Haien gestört wird. Nachdem wir uns die ersten Tage mit Bussen fortbewegt haben–was ein echtes Erlebnis ist, haben wir uns ein Auto gemietet (die Aktion war eine kleine Odyssee, aber das ist ne längere Geschichte). Damit ging es dann zu Blowholes,(was da fliegt ist übrigens eine Kokosnuss)
dem westlichsten Punkt der Welt (!), einem Krater mit dazugehörigem ’Craterman’ und dem besten Ort, an dem ich (bisher) je geschwommen bin –einem Pool im Regenwald, gespeist von einem Wasserfall(das da im Pool bin übrigens ich).
Nach Savai’i ging es auf die quasi Hauptinsel Upolo. In der Hauptstadt Apia haben wir uns direkt wieder ein Auto gemietet und sind in den Südostteil von Upolo aufgebrochen. Nach den extrem entspannten Tagen auf Savai’i war uns die rund 40.000 Einwohnerstadt viel zu rummelig und voll.
Die nächsten paar Tage haben wir uns dann im Südostteil der Insel bewegt.Eine Nacht haben wir auf Namua Island verbracht. Auf der Insel befindet sich nichts anderes als die Fale zur Übernachtung und wir waren die einzigen Gäste.Die letzten gemeinsamen Tage haben wir dann alle zusammen in Apia verbracht. Dort gab es für uns es Märkte,ein Korallen Riff zum Schnorcheln, Sliding Rocks zum Rutschen(das da unten im Wasser bin ich, aber ich gebe zu, dass das schwer zu erkennen ist)
und eine Drag Queen Show.Nach insgesamt zehn Tagen sind Sonja und Sebastian dann zurück nach Auckland geflogen. Steffen blieb noch einen Tag länger und ich sogar noch ganze drei. Wir haben die Zeit genutzt und sind zur drittgrößten Insel Manono Island gefahren. Auf der Insel gibt es keine Autos (und Hunde) und man kann sie in ca. 2 Stunden zu Fuß umrunden.Wir haben dort wieder sehr schoen und familiennah gewohnt und außerdem einen Dänen getroffen, der seit etwas über einem Jahr auf Samoa lebt. Es war sehr interessant sich mit ihm zu unterhalten, da wir nicht sonderlich scheu waren, ihn auszufragen. Nachdem Steffen dann gefahren ist, bin ich noch einen Tag länger auf Manono geblieben und habe mich dann am nächsten Tag wieder nach Apia begeben. Dort musste ich dann 1,5 Tage totschlagen, da mein Rückflug wieder mitten in der Nacht ging –aber relaxen war ich ja da schon gewohnt...
Insgesamt also eine entspannte und trotzdem ereignisreiche Reise an einem wunderschönen Fleckchen Erde.
Tofa, Hannah
Ps. Be aware of the coconut!Ach ja, die Auswahl an Bildern ist mir diesmal noch schwerer gefallen als üblich...