Samstag, 30. Juni 2007

Reiseroute

Ich bin momentan in Napier an der Ostkueste der Nordinsel. Die Reisetage sind ziemlich vollgepackt oder das Internet ist einfach zu teuer, um einen laengeren Bericht zu verfassen. Also bleibt auch das hier nur ein kleines Lebenszeichen bzw. Ueberblick. Die Reise ist auf jeden Fall super, mit vielen interessanten Orten und Aktivitaeten. Ausserdem hat sich eine kleine Reisegruppe gebildet und so wie es aussieht, werden wir die ganze restliche Zeit (was allerdings nur noch acht Tage sind) zusammen verbringen. Die Gruppe besteht uebrigens aus Jessica und Simon aus Wales, Carl aus Irland und mir.
Morgen geht es zurueck nach Rotorua, dann nach Taupo, dann vermutlich zwei Tage nach National Park (sehr wahrscheinlich werden wir dort auch am fuenften sein...) und danach nach Wellington. Unsere Gruppe trennt sich dort; fuer mich geht es zurueck nach Dunedin, die Walieser fliegen nach Australien, dann nach Asien und zurueck nach Europa und Carl nimmt den Weg ueber Suedamerkia nach Irland -auch nicht schlecht, oder?

Napier ist ein Abstecher, den wir mit dem Mietwagen machen, da es nicht von der Strayroute abgedeckt wird. Die Stadt ist diesen Abstecher aber auf jeden Fall Wert, sie ist nach einem Erdbeben 1931 im Art Decor-Stil wiederaufgebaut worden.
Die restliche Reise bestreite ich mit dem Pete-Pass:
HIGHLIGHTS
- the Coromandel (Hot Water Beach, Cathedral Cave)
- Raglan surf beach
- Waitomo Caves
- Maori Culture
- Geothermal activity
- Lake Taupo
- Tongariro National Park (the volcanoes, Tongariro Crossing)

Vermutlich melde ich mich das naechste Mal erst wieder aus Dunedin und dann kommen auch ein paar ausfuehrlichere Berichte und natuerlich Fotos...
Cheers,
Hannah

Freitag, 22. Juni 2007

Auckland - Northland - Auckland (Kurzfassung)

Welch Ueberraschung, ich habe mir mal wieder ein neues Format fuer diesen Blog ueberlegt, zumindest fuer meine momentane Reise - mal schauen, wie lange ich das diesmal durchziehe. Auf jeden Fall werde ich in den naechsten (leider nur noch) zwei Wochen (hoffentlich) nicht soviel Zeit vorm Computer verbingen. Ausserdem ist das Hochladen von Bildern in Internetcafes recht nervig. Also werde ich (vermutlich) weder laengere Berichte verfassen, noch die paar folgenden Informationen mit viel Anschauungsmaterial versehen. Aber um den Neid am Laufen zu halten, kommen zumindest ein paar grobe Informationen.
15.-17. Juni Auckland: rumgerannt, rumgerannt, Tasche gekauft, rumgerannt, viel Kaffee getrunken, rumgerannt, USB-Stick gekauft, rumgerannt, Museum, rumgerannt, rumgerannt, USB-Stick zuruekgegeben, rumgerannt...Daniela getroffen, Auto abgeholt, nach Paihia gefahren.
Die Karte hilft vielleicht zur Orientierung
18. Juni: gesegelt in der Bay of Islands !!!
19. Juni: frueh aufgestanden fuer Sonnenaufgang (Nebel...), zum Cape Reinga gefahren, danach zu Sandduenen, Duenen mit Bodyboard runtergefahren, Spaziergang zum Ninety Mile Beach, nach Ahipara gefahren.
20. Juni: Regen, zum Kauri Forest gefahren, Spaziergang im Kauri Forest, nach Whangarei gefahren.
21. Juni: Wasserfall in und Strand bei Whangarei besucht, an der Westkueste entlang nach Auckland gefahren, Auto zurueck gegeben, rumgerannt, sehr lecker japanisch Essen gegangen.
22. Juni: rumgerannt, rumgerannt, Daniela verabschiedet :-(, rumgerannt, Kaffee getrunken, guenstig Thermoklamotten gekauft, rumgerannt, Waesche gewaschen, Internetcafe...
Northland war ganz, ganz toll (und recht warm) und man koennte allein dort locker zwei Wochen verbringen!!
Morgen geht es dann mit diesem komischen Bus weiter -mal sehen, wie das wird.
Bis zum naechten Mal. Alles Gute.
Cheers,
Hannah
Ps. Ich habe uebrigens mal wieder Mueckenstiche, aber gluecklicherweise nicht an den Fuessen, sondern (nur) an Armen und Beinen und nicht soviele.

Freitag, 15. Juni 2007

Gesprungen


Tja, was soll ich sagen, ich habe es wirklich getan, ich bin aus nem Flugzeug gesprungen -naja, eigentlich kann man das nicht wirklich Sprung nennen, aber egal.
Leider kann ich das alles gar nicht richtig beschreiben, es ist auch irgendwie noch so, als haette das jemand anderes getan und ich konnte es nur punktuell miterleben.
Den Morgen ueber war ich eigentlich recht entspannt, allerdings war ich auch ziemlich gut darin, kaum ueber den Sprungn nachzudenken. Meine Nervositaet wuchs jedoch stetig nachdem wir den Laden von NZOne (wir waren recht begeistert von der Organisation und dem ganzen Ablauf, also wenn Ihr mal in Neuseeland seid und das nicht schon aufregend genug ist, kann ich die weiterempfehlen) betreten hatten. Auch wenn ich keine wirkliche Angst hatte, habe ich im Flugzeug dann doch wieder so klar gesehen, um zu erkennen, dass das ne ganz schoen bescheuerte Idee war... Aber so richtig ne Wahl hat man dann ja auch nicht mehr, wenn man schonmal an den Instructor gekettet ist, die Tuer offen und alle anderen schon draussen sind. Ausserdem, irgendwie wollte ich das ja auch machen. Wie vorher angekuendigt, sind die ersten paar Sekunden nicht wirklich angenehm. Aber relativ schnell stellt sich ein Gefuehl ein, das gar nicht mehr so schlimm ist -ausserdem war das echt mal ne coole Aussicht!!
Der freie Fall war wohl ungefaehr ne Minute (wir haben naemlich direkt 15 000ft genommen und damit das Hoechste was geht). Mir kam diese Minute ziemlich lang vor, wobei ich nicht sonderlich viel gedacht habe -oder mich nicht mehr erinnern kann. Dann hat Kev den Fallschirm aufgemacht und interessanterweise ist es gar nicht schlimm so abrupt die Geschwindigkeit so drastisch zu reduzieren. Mein Instructor hat mir dann noch etwas die Gegend gezeigt und wir sind gluecklich auf unseren Hintern gelandet -soll wohl die beste Landung sein, wenn man zu zweit ist. Leider habe ich keinen Adrenalinkick oder sowas bekommen. Ich weiss auch gar nicht, wie ich das Gefuehl nach dem Sprung beschreiben soll. Natuerlich war ich wesentlich weniger angespannt, aber weder vollkommen erleichtert, noch euphorisch. Meine Mitspringer waren da schon wesentlich mehr angetan und beeindruckt von der ganzen Sache. Neben ein paar Unbekannten sind uebrigens Andreas und Adam (Milfourd Sound-Bericht und Foto -das war nach dem Sprung) vor mir gesprungen.
Ich war die Letzte und wir vermuten, dass das alles wohl kalkuliert war. Ebenso wie die Auswahl der besten Freunde fuer zehn Minuten -oder auch Instructors genannt. Mein Instructor war Kev und der war genau richtig fuer mich, er schien naemlich sehr serioes (zumindest so serioes, wie man eben erscheinen kann, wenn man professioneller Fallschirmspringer ist...). Wir habe das spaeter ausfuehrlich diskutiert und sind uns relativ sicher, dass einem die entspechenden Charaktere zugeteilt werden -Andreas war naemlich mehr als relaxt und hat dann auch den serbischen Ex-Militaer-Hardcore-Springer bekommen. Die haben schreckliche Sachen gemacht, fuer die ich die Organisation vermutlich spaeter verklagt haette (auf Begleichung der Therapiekosten).
Ich bin wirklich froh, dass ich das gemacht habe, wobei ich es nicht uneingeschraenkt weiterempfehlen wuerde. Naja, mir hat das auf jeden Fall Punkte auf der Coolheitsskala gebracht ;-)
Cheers,
Hannah
Ps. Ich bin jetzt uebrigens in Auckland und beginne meine Reise auf der Nordinsel. Auf den ersten Blick gefaellt mir Auckland ganz gut -endlich mal wieder ne Grossstadt!

Montag, 11. Juni 2007

Die Bibliothek

Die letzte Woche habe ich quasi komplett in der Bibliothek verbracht und das hatte direkt mehrere Vorteile: erstens ist es dort warm (!), der Kaffee ist besser als zuhause und ich hätte zuhause wohl auch weniger gelernt. Außerdem bin ich total begeistert von der Bibliothek hier. Sowohl das Gebäude, als auch die Ausstattung ist ziemlich cool. Ich kann die Ausstattung zwar nur mit normalerweise unterversorgten deutschen Uni-Bibliotheken vergleichen (und da eigentlich auch nicht mit sonderlich vielen), aber selbst für sich gesehen, ist es hier schon toll. Das einzige, was ich nicht beurteilen kann, ist der Bücherbestand aber die online Zeitschriften- und sonstigen akademischen Suchmaschinen-Zugänge sind schon mal recht zahlreich vorhanden. Dann gibt es im Erdgeschoss ziemlich viele Computer, an denen man auch länger arbeiten kann, sowie sogenannte e-stopps für kurze Internetangelegenheiten (es gibt außerdem noch in mehreren weiteren Gebäuden Computerräume –also insgesamt verdammt viele).
Sehr praktisch ist auch, dass man in allen Computerräumen auch direkt drucken kann und in der Bibliothek sogar bunt. In der Bibliothek gibt es außerdem sehr, sehr viele (im Vergleich zu den drei Tischen in Aachen) Lernplätze, zum Teil sind die sehr cool. Dann gibt es noch Lernräume für Gruppenarbeiten, die man buchen kann.


Aber das Coolste ist eigentlich das Gebäude an sich. Von innen:


Da oben links auf der Empore konnte man mich die letzte Woche finden...

und von aussen:



Ihr seht, ich bin sehr begeistert von dem Ding und habe mir vorgenommen dort nächstes Semester viel Zeit zu verbringen.
Cheers,
Hannah
Ps. Die Fotos oben stammen übrigens von der Homepage der Uni, deshalb das andere Format und die gute Qualität.
Das untere Foto war mein Arbeitsplatz...(sorry, das es so unscharf ist -war schon etwas später am Abend).

Tunnel Beach

Diese Fotos sind schon vor einigen Wochen entstanden –nicht das Ihr den Eindruck bekommt, es wäre für Mitteleuropäer noch möglich hier in T-Shirt rumzurennen...
Dieser Bericht ist also einer der angekündigten Nachträge und zwar über: Tunnel Beach!
Der hat sogar nen Wikipedia-Eintrag:
“Tunnel Beach is a beach to the southwest of Dunedin, New Zealand. Beyond the beauty of the rugged cliffs, its claim to fame is the tunnel down to the actual beach that a local politician and later Mayor of the city, Edward Bowes Cargill, had had built for his family at the end of the 19th century.” Die Geschichte ist ganz cool, oder?
Auf jeden Fall ist der Strand unwahrscheinlich schön und halt nur durch diesen Tunnel erreichbar. Den Ausflug habe ich mit Eva und Trent, einem Bekannten von ihr aus Queenstown, unternommen.








Cheers,
Hannah

Sonntag, 10. Juni 2007

Klausuren überstanden

Hallo zusammen,
wenn Ihr aufgepasst habt, müsstet Ihr ja wissen, dass für mich das erste Semester an der University of Otago vorbei ist. Es müsste eigentlich auch erfolgreich (heißt nirgendwo durchgefallen) überstanden sein. Ich habe zwar natürlich noch nicht alle Ergebnisse, aber nur in zwei Kursen ging es in der letzten Woche noch ums Bestehen und das müsste geschafft sein. Das bedeutet jetzt also für mich, dass ich ganze vier Wochen frei habe!!
In diesen Wochen werde ich mir die Nordinsel anschauen, immerhin habe ich dort bisher erst den relativ unspektakulären Flughafen von Auckland gesehen (wobei der Spaziergang vom International zum Domestic Terminal irgendwie schräg war...).
Am 15. Juni werde ich von Queenstown aus nach Auckland fliegen, dort ein paar Tage bleiben und dann am 18. Juni mit Daniela (für nähere Informationen: Ostertrip) zum Nordende der Nordinsel fahren, auch Northland genannt! Nach vier Tagen geht es dann zurück in die große Stadt. Daniela verlässt danach Neuseeland um nach einem ca. sechswöchigen (!) Zwischenstopp in Australien ins gute, alte Köln zurückzukehren. Ich werde mich derweil immer weiter nach Süden vorarbeiten. Da ich ja jetzt kein eigenes Auto mehr habe, werde ich vermutlich mit so nem Touribus durch die Gegend fahren. Ich weiß, dass das ziemlich schrecklich klingt, hoffe aber dass es nur halb so schlimm wird. Außerdem ist es wohl die beste Alternative. Das neuseeländische Schienennetz ist nämlich eher bescheiden –wenn es überhaupt existent ist bzw. auf den Strecken Personenzüge fahren. Es gäbe dann noch die Möglichkeit mit quasi normalen Bussen von einem Ort zum anderen zu kommen, aber der Vorteil an den Touribussen ist, dass der (tourimäßig) an den Sehenswürdigkeiten hält und einem an Backpackers aussetzt und wieder einsammelt. Leider gibt es keine akzeptable Organisation, die alles abdeckt, was ich sehen möchte, also werde ich zwischendurch auf Mietwagen oder doch die anderen Busse zurückgreifen. Die Gesellschaft mit der umfasstesten Route und auch insgesamt die größte und bekannteste ist Kiwi Experience. Mit der werde ich aber auf gar keinen Fall fahren, laut Ruf fahren nämlich vornehmlich betrunkene Minderjährige mit den grünen Bussen –er wird unter Kiwis auch Virginia Liner genannt! Für mich bleibt dann eigentlich nur noch Stray, die sind nämlich die einzigen, die nicht nur Rundtouren anbieten und mit denen ich (über Umwegen) von Auckland nach Wellington fahren kann. Nach meinem jetzigen Plan werde ich am 7. oder 8. Juli wieder in Dunedin sein.
Genauere Pläne habe ich noch nicht, wobei das wohl auch nicht wirklich nötig ist.
Für alles weitere werde ich mich bestimmt von unterwegs mal melden und berichten. Außerdem werde ich versuchen in den nächsten Tagen etwas mit diesem Blog aufzuholen. Also, bis bald.
Cheers,
Hannah
Ps. Bevor es auf die Nordinsel geht, werde ich übrigens noch (nach bisherigen Planungen) am 14. Juni aus nem Flugzeug springen (genauer gesagt Tandem-Fallschirmsprung) –das macht man hier nämlich so. Mal schauen, ob ich es wirklich fertig bringe, bisher bin ich mir da noch nicht so sicher...

Mittwoch, 6. Juni 2007

verspaetete Abmeldung

nach grosser Ankuendigung regelmaessiger meinen Blog zu pflegen, bin ich direkt mal wieder auf Tauchstation gegangen -sorry.
Aber ich habe die beste Entschuldigung, die man als Student haben kann: Klausuren!!
Am Samstag ist alles vorbei und dann werde ich mal wieder aufschliessen -hoffentlich.
Bis dahin verstecke ich mich in der Bibliothek -die uebrigens fantastisch ist und wo Eva & ich uns bisher taeglich erfolgreich um acht Uhr morgens die besten Plaetze erkaempfen...
Drueckt mir die Daumen, insbesondere am Samstag (bei Euch Freitag Nacht)
Cheers,
Hannah
PS. Happy Birthday Cilla !!!

Samstag, 2. Juni 2007

Besser nicht weiter drüber nachdenken...

Wie versprochen, kommen jetzt nach und nach die ganzen Dinge über die ich schon länger schreiben wollte/sollte. Und natürlich sind da auch ein paar Kuriositäten dabei. Aber ich denke, das Plakat steht für sich.
Cheers
Hannah

Highlight des Tages: ganz klar Tims E-Mail (nur warum hast du die mir direkt fünfmal geschickt?). Vielen, vielen Dank; auch wenn es etwas befremdlich ist.
Sorry, für alle, die das nicht verstehen können, aber so ist es halt...

Freitag, 1. Juni 2007

Wer es nicht im Kopf hat...

Mein Highlight heute war meine Dämlichkeit. Mein Computer möchte Englisch für die Rechtschreibprüfung nicht installieren, also prüfe ich meine literarischen Ergüsse noch mal an einem Computer in der Uni –ich muss sie eh dort ausdrucken, weshalb es überhaupt kein Problem ist. Heute also schon die Sachen (heute waren es nämlich sogar zwei Abgaben. Eigentlich waren sogar drei, aber die andere Sache hatte ich gestern schon abgegeben –kaum zu fassen, was?) auf meine externe Festplatte kopiert und mich auf den Weg zur Bibliothek gemacht. Ersten Report kontrolliert und ausgedruckt, nächste Datei geöffnet und kleines Schock: alles rot (Farbe für noch zu überarbeiten), falscher Essay, falsches Fach. Ich also wieder durch den Regen nach Hause, die richtige Datei geholt und alles noch mal von vorne. Natürlich hat alles noch hingehauen (wobei das für einen der Kurse war, den ich schon bestanden habe –dann wäre es halt beim Minus geblieben) und Word sogar erschreckend wenig Fehler angezeigt, also entweder hat das Rechtschreibprogramm dort auch nicht funktioniert, oder selbst mein geschriebenes Englisch wird besser –ich bleibe skeptisch (immerhin eine der besten deutschen Eigenschaften ;-)). Ihr seht meine Highlights werden nicht unbedingt besser, wobei ich das Beste an der Geschichte bisher verschwiegen habe – mir ist das nicht zum ersten Mal passiert... (beim ersten Mal hatte ich dann direkt meine ganze Festplatte zu Hause gelassen).
Nur noch ein Essay und zwei Klausuren!!
Cheers,
Hannah
Ps. Eva (schwedische Mitbewohnerin) hat heute einen Mietvertrag für ein anders Zimmer unterschrieben –ziemlich blöd. Es wird schwer für die neue Person, sie zu ersetzen.

Besuch aus Aachen

Letzten Sonntag hatte ich sehr netten Besuch aus Aachen.
Jessi und Silke haben nämlich bei ihrer Weltreise einen eintägigen Zwischenstopp in Dunedin gemacht. Wir haben dann eine kleine Stadtbesichtigung unternommen. In ihrem Blog (www.in-78-tagen-um-die-welt.blogspot.com) hat Silke sehr treffend beschrieben, dass die Stadtbesichtigung aus drei Stationen bestand –keine Ahnung, ob das daran liegt, dass ich hier einfach (doch) nicht viel kenne, oder ob es einfach nicht mehr zu sehen gibt. Die drei Stationen waren übrigens das Octagon (quasi das Stadtzentrum), die Dunedin Railway Station

(von der nur ein Touristenzug abfährt, aber das am zweithäufigsten fotografierte Gebäude auf der Südinsel sein soll –ist jetzt nicht so die Überraschung und vor allem die Leistung -"In New Zealand, it is all about nature!" (Zitat von Silkes Blog)) und die Uni (da kenn ich mich wenigstens aus und vor allem die Bibliothek ist der Hammer - sowohl die Ausstattung, als auch das Gebäude). Sonst waren wir Kaffeetrinken, asiatisch Essen und beim Abschiedsabend von Daniela in Toroa. Am nächsten Morgen haben Jessi und Silke sich dann ziemlich früh auf ihre Weiterreise begeben.
Für mich war es echt nett, mal wieder jemanden zu sehen, denn ich länger als vier Monate kenne und ich hoffe, den beiden hat es auch gefallen. Dunedin ist zwar nicht wirklich was besonderes, insbesondere im Vergleich zu den anderen ’Sehenswürdigkeiten’ in Neuseeland, aber dafür hatten sie zumindest einen Abend, den (auch wenn nichts besonders) man als normaler Tourist wohl eher selten mitbekommt.

Mal schauen, wer der nächste Besuch ist –bisher ist die Frequenz ja eher bescheiden.
Cheers,
Hannah

Ps. Also laut Reiseführer, gibt es noch das Museum (zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dort bisher nur Kaffeetrinken war –der war dafür aber ganz gut), der Botanical Garden (der wirklich ganz nett ist), Cadbury World (Schokolade –dank des Kölner Schokoladenmuseums wissen wir aber ja schon, wie die hergestellt wird), Speight’s Brewery Tour (schreckliches Bier, da will ich gar nicht wissen, wie die das machen) und natürlich die Peninsula (schon mehrfach erwähnt) sowie verschiedene Strände (u.a. Tunnel Beach, der ganz, ganz toll ist) und andere Orte, die allerdings ohne Auto recht schwer zu erreichen sind...
(Ich weiß, dass die Fotos von der Railway Station nicht wirklich gut sind, bei Gelegenheit werde ich neue, hoffentlich besser machen und vielleicht kommen ja sogar noch andere von Dunedin dazu.)