Dienstag, 20. Februar 2007

Nachtrag: San Francisco


Nach Chicago stand dann also San Francisco auf der Reiseroute. Das war die Wahl meines Vaters und ich muss schon sagen, er trifft gute Entscheidungen. San Francisco ist eine entspannte, bunte und lebhafte Stadt in der man auch leben könnte. Anders als die meisten amerikanischen Städte (was ich allerdings nur vom Hörensagen weiß) ist die Innenstadt rund um die Uhr total lebendig und das nicht nur durch Touristen. Man könnte die komplette Stadt zu Fuß erkunden und das ist schon mal relativ untypisch für Amerika (die halten nämlich anscheinend nicht soviel von Bürgersteigen).

Wir sind richtig viel zu Fuß gelaufen und waren dementsprechend müde am Abend. Aber natürlich sind wir auch Cable Car gefahren und das mit allen (drei!) Linien. Obwohl wir ja nur drei Tage dort waren, haben wir echt viel gesehen und auf jeden Fall alle Attraktionen abgeklappert. Das einzige was wir bewusst ausgelassen haben war Alcatraz, aber wer will schon ins Gefängnis.
Wir haben lange überlegt, wo wir übernachten wollten. Die Empfehlungen waren relativ ausgeglichen zwischen Fisherman’s Warf und Union Square. Und, sorry an die eine Gruppe, aber wie kann man denn freiwillig an der Fisherman’s Warf wohnen? Für uns war das ein kleines Tourimoloch. Ist zwar echt nett gemacht, aber eben extrem touristisch und das muss dort ja nicht sein. Am Union Square ist es zwar laut, aber dafür ist dort echt was los. Und vor allem hat man zumindest nicht das Gefühl, dass da nur Touristen sind. Ich schlage mich hiermit auf jeden Fall ohne Abzüge auf die Seite der Union Square-Verfechter.



Vor dem Urlaub hatte ich ja schon den Verdacht, dass mir San Francisco sehr gut gefallen würde und der hat sich vollkommen bestätigt. Die Stadt ist einfach toll. Das nächste Mal (und es wird ein nächstes Mal geben) werde ich länger dorthin fahren, mir wieder viel anschauen aber auch Tage damit verbringen, im Cafe zu sitzen, die Atmosphäre in mich aufzusaugen und die Leute zu beobachten.




(ein kleiner Beweis, dass ich mir das hier nicht alles ausdenke und in Wirklichkeit im Keller (!) meiner Eltern sitze...)

Ps. Ich muss mich noch beim kalifornischen Wetter entschuldigen. Im letzten Post habe ich mich ja darüber beschwert und es muss mich erhört haben, wir hatten nämlich wunderbare 16°C Sonnenschein und ab und zu ein nettes Lüftchen, also perfekt für einen Städtetrip.

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