Freitag, 2. Februar 2007

Las Vegas

Ein weiteres Highlight meiner USA-Reise war der Zwei-Tage-Trip nach Las Vegas letztes Wochenende. Vier Stunden Flug brachten uns in das (hoffentlich) einzigartige Las Vegas.
Ich hatte ja ein paar Befürchtungen, wobei die größte wohl war, dass es mir dort gefallen würde. Und, naja, was soll ich sagen, es war wirklich lustig!
Las Vegas ist vollkommen krass. Es ist wie das Phantasiealand für Erwachsene mit Mallorca-Party-Stimmung in überdimensional.





Man kann innerhalb einer Meile die halbe Welt bereisen, eine kleine Zeitreise machen oder in eine Fantasiewelt eintauchen, natürlich alles mit Spieltischen gespickt. Teilweise sind die Nachbildungen sogar ganz gut, häufig sieht man aber doch das Plastik durchschimmern. Aber der Wiedererkennungsgrad ist wirklich hoch –und nicht nur was den Eiffelturm betrifft.




Überall gibt es etwas zu sehen und irgendwelche Animation, wobei natürlich der Schwerpunkt beim Spielen liegt. Wir haben hauptsächlich Roulette gespielt.









Ab und zu haben wir vielleicht mal einen Dollar in eine dieser Maschinen mit den Hebeln geworfen (leider haben wir vergessen, uns wie geplant beim Hebel-Ziehen zu fotografieren). Das Tolle beim Roulette ist, dass man ohne viel Konzentration lange spielen kann und es auch ein wenig spannend ist. Die Mindesteinsätze sind abhängig von dem Tisch, an dem man spielt. Wir haben natürlich immer die mit den Niedrigsten genommen. Dabei habe ich weniger auf einzelne Zahlen, als auf Kombinationen usw. gesetzt. Allerdings habe ich regelmäßig auf die 3 und die 20 gesetzt und insgesamt fünfmal damit gewonnen!




Auf dem Hinflug meinte Wiebke, sie hätte mit der 20 ein gutes Gefühl, leider galt das wohl weniger für sie als für mich. Aus dem kompletten Wochenende bin ich letztendlich mit einem Plus von 20-30$ rausgegangen (inklusive Essen und Trinken) –ich bin also mehr als zufrieden und muss nichts bereuen. Aber so ein bisschen kann ich nachvollziehen, wie es passieren kann, dass man viel verzockt. Wenn man spielt bekommt man umsonst Getränkte (bis auf das Trinkgeld, auf das Wiebke mich allerdings erst aufmerksam machen musste). Und wenn man dann anfangs gewinnt und langsam betrunken wird, macht es einem weniger aus, wenn man dann auch mal verliert und man möchte ja auch weiterspielen und schwups, sind alle Chips weg. Gott sei dank, bin ich deutsch genug, um auf Sicherheit zu spielen (soweit das geht) oder zumindest nicht mehr zu verspielen als eingeplant war. Der wichtigste Punkt ist wahrscheinlich einfach der, dass man rechtzeitig aufhört zu spielen. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und war ein witziges, erlebnisreiches und interessantes Wochenende, das ich bestimmt noch mal wiederholen werde –und dann gewinne ich den Jackpot!




(unser Hotel -witzig, was?)

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