Zum Abschluss des Studiums ging es also als kleine Belohnung (die noch anstehende Reise ist ja keine Belohnung, sondern der Weg nach Hause) nach Samoa.
Noch in Neuseeland hat sich herausgestellt, dass Sonja und Sebastian denselben Plan zur gleichen Zeit verfolgten und Steffen, ein weiterer Freund von ihnen, sich auch noch anschließt. Steffen und ich hatten sogar zufällig den gleichen Flieger gebucht. Wir kamen morgens um 4Uhr an, aber leider landeten Sonja und Sebastian erst um 10Uhr. Also haben wir die ersten Stunden auf dem Flughafen bei großer Hitze und Luftfeuchtigkeit verbracht –aber dafür weis ich jetzt, dass es möglich jedoch sehr, sehr unbequem ist mit dem Kopf auf nem Tisch zu schlafen.
Als die Truppe komplett war ging es erst mal direkt auf die größte Insel des Inselstaates Savai’i. Dort sind wir die ersten zwei Tage den Hauptaktivitäten nachgegangen: schwimmen, schlafen, relaxen...





Übernachtet haben wir meistens in einem Fale, der traditionellen Behausungen, direkt am Strand.

Die Inseln sind von einem Riff umgeben, so dass man beim Planschen im angenehm warmen Wasser nicht von Haien gestört wird.

Nachdem wir uns die ersten Tage mit Bussen fortbewegt haben

–was ein echtes Erlebnis ist, haben wir uns ein Auto gemietet (die Aktion war eine kleine Odyssee, aber das ist ne längere Geschichte). Damit ging es dann zu Blowholes,

(was da fliegt ist übrigens eine Kokosnuss)
dem westlichsten Punkt der Welt (!), einem Krater mit dazugehörigem ’Craterman’ und dem besten Ort, an dem ich (bisher) je geschwommen bin –einem Pool im Regenwald, gespeist von einem Wasserfall

(das da im Pool bin übrigens ich).
Nach Savai’i ging es auf die quasi Hauptinsel Upolo. In der Hauptstadt Apia haben wir uns direkt wieder ein Auto gemietet und sind in den Südostteil von Upolo aufgebrochen. Nach den extrem entspannten Tagen auf Savai’i war uns die rund 40.000 Einwohnerstadt viel zu rummelig und voll.
Die nächsten paar Tage haben wir uns dann im Südostteil der Insel bewegt.



Eine Nacht haben wir auf Namua Island verbracht. Auf der Insel befindet sich nichts anderes als die Fale zur Übernachtung und wir waren die einzigen Gäste.


Die letzten gemeinsamen Tage haben wir dann alle zusammen in Apia verbracht. Dort gab es für uns es Märkte,


ein Korallen Riff zum Schnorcheln, Sliding Rocks zum Rutschen

(das da unten im Wasser bin ich, aber ich gebe zu, dass das schwer zu erkennen ist)
und eine Drag Queen Show.

Nach insgesamt zehn Tagen sind Sonja und Sebastian dann zurück nach Auckland geflogen. Steffen blieb noch einen Tag länger und ich sogar noch ganze drei. Wir haben die Zeit genutzt und sind zur drittgrößten Insel Manono Island gefahren. Auf der Insel gibt es keine Autos (und Hunde) und man kann sie in ca. 2 Stunden zu Fuß umrunden.






Wir haben dort wieder sehr schoen und familiennah gewohnt und außerdem einen Dänen getroffen, der seit etwas über einem Jahr auf Samoa lebt. Es war sehr interessant sich mit ihm zu unterhalten, da wir nicht sonderlich scheu waren, ihn auszufragen. Nachdem Steffen dann gefahren ist, bin ich noch einen Tag länger auf Manono geblieben und habe mich dann am nächsten Tag wieder nach Apia begeben. Dort musste ich dann 1,5 Tage totschlagen, da mein Rückflug wieder mitten in der Nacht ging –aber relaxen war ich ja da schon gewohnt...
Insgesamt also eine entspannte und trotzdem ereignisreiche Reise an einem wunderschönen Fleckchen Erde.
Tofa, Hannah
Ps. Be aware of the coconut!

Ach ja, die Auswahl an Bildern ist mir diesmal noch schwerer gefallen als üblich...
1 Kommentar:
Unglaubliche Bilder :) Ich muss zugeben ich sitze gerade vor dem PC und ärger mich, dass ich nur so kurz in NZ und "Umgebung" war! Für die Rückreise: godspeed!
Kommentar veröffentlichen