Montag, 29. Oktober 2007

Stewart Island

Was folgt Klausuren – natürlich eine kleine Reise. Das gilt zumindest in Neuseeland bzw. als internationaler Student.
Letzten Sonntag ging es somit für Laura, Iain und mich nach Stewart Island. Laura ist ebenfalls aus Deutschland und Iain ist Kiwi.
Die Insel ist die drittgrößte Insel Neuseelands und liegt südlich der Südinsel. Laut Wikipedia ist sie ungefähr so groß wie das Saarland, jedoch wohnen dort nur ca. 350 Menschen und über 85% der Insel ist Nationalpark.Stewart Island ist wahnsinnig schön und eigentlich ein guter Ort um Kiwis (den Vogel) in Natura zu sehen.Wir hatten natürlich nicht soviel Glück, was aber wohl auch daran lag, dass wir insgesamt relativ wenig von der Insel gesehen haben und nicht mal die Hälfte der Dinge unternehmen konnten, die wir vorhatten. Unser drei-tages-Trip fiel nämlich zeitlich mit einem Sturm zusammen. Die Fahrt mit der Fähre war dann natürlich auch dementsprechend unentspannend – Laura meinte meine Gesichtsfarbe hatte einen Hauch von Grün...Regen, Hagel und Wind waren dann auch das dominante Wetter der Reise, allerdings hatten wir zwischendurch auch ziemliches Glück und sogar Sonnenschein. Das Wetter hier kann sich alle paar Minuten wechseln, was in dem Fall ja sehr willkommen war. In den trockenen Zeiten haben wir dann Teile der Insel erkundet.Außerdem waren wir Fischen, haben jedoch nichts gefangen. Also gab es Fish & Chips im lokalen Imbiss, der von einer Mönchengladbacherin betrieben wird. Der Imbiss wird sogar in einem Reisebericht erwähnt und das zu Recht. Dort habe ich dann auch meine erste Muschel gegessen, allerdings in Form eines Musselpatty –also die entschärfte Version. Aufgrund des Wetters haben wir dann recht viel Zeit im Backpackers verbracht zusammen mit den anderen Gestrandeten. Glücklicherweise waren die recht witzig, so dass es insgesamt eine sehr nette Zeit war. Wobei die eigentliche Reisegruppe auch schon sehr, sehr nett war.Die anderen waren übrigens wirklich auf Stewart Island gestrandet, aufgrund des Wetters ist die Fähre nämlich für ein paar Tage nicht gefahren. Als wir zurückwollten, fuhr sie immer noch nicht, weshalb wir aufs Flugzeug ausgewichen sind. Die Fähre fährt nicht wegen des Sturms, aber fliegen geht – Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie dann der Flug wurde.Naja, um ehrlich zu sein, war es gar nicht so schlimm, zumindest was die oh-Gott-ich-muss-sterben-Gedanken anging, allerdings werde ich anscheinend auch im Flugzeug reisekrank.
Der Trip war trotz des Wetters absolut lohnenswert, auch wenn ich wohl noch mal nach Stewart Island muss, um mehr zu sehen...
Cheers,
Hannah

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das ihr mittlerweile nicht mal mehr in den geschäften die kapuzen abnehmt?.-)
crazy white people...

Anonym hat gesagt…

Hey Hannah,

cooles Foto neben dem Schild!
Erinnert mich ein bisschen an ein Foto, das wir in Frankreich auf einer Landstraße gemacht haben, kurz vor dem Ort mit dem schönen Namen ... mhhh, wie hieß das Örtchen noch?????

Doro

Anonym hat gesagt…

Ulva Island kann ich nur empfehlen! Fliegen auch in so einem kleinen Flugzeug sollte dir doch nichts mehr ausmachen ;-)