Samstag, 18. August 2007

Nordinsel: Coromandel Halbinsel

Es tut mir leid, dass ich die ganzen Berichte durcheinander würfle, aber eigentlich kann es Euch ja relativ egal sein, wann ich jetzt genau was gemacht habe.
Mit diesem Bericht leite ich die Beschreibungen meiner (ersten) Reise mit dem Straybus ein. Im Juni habe ich schon mal von der Route berichtet und im Juli dann über die Reisegruppe, jetzt endlich folgen auch ausführlichere Berichte und Fotos.

Also, nachdem wir Auckland mit dem Bus verlassen hatten (nach einem kleinen Ausflug zu einem der Vulkane –Aucklandbericht), ging es Richtung Osten zur Coromandel Halbinsel.
Dort haben wir die Nacht in Hahei verbracht, eine Urlaubsort, der im Winter ziemlich tot ist. Ein paar Leute der Gruppe (ein englisches Pärchen, der irische Carl und der neuseeländische Busfahrer) wollten nachts das Tri-Nations-Rugbyspiel All Blacks – Spingboks (Südafrika) in der Feuerwache gucken. Aber niemand ist aufgetaucht und das sagt hier einiges über den Ort aus –Kiwis sind verrückt nach Rugby. In der Gruppe waren außerdem noch drei Otago-Studentinnen, die ich schon von einem Potluckdinner bei Daniela kannte und drei Amis. Der eine war Kunstlehrer, der gerade von den Niederlanden zurück in die Staaten zieht.
Amis unter sich
Bei Hahei ist die Cathedral Cove. Der Spaziergang dahin ist sehr schön mit schönen Stränden und Aussichten.




Cathedral Cove



Am nächsten Tag ging es dann morgens zum Hot Water Beach. Dort buddelt man im Sand und das Loch wird dann ganz automatisch durch unterirdische Quellen zum Pool. Allerdings ist das Wasser verdammt heiß, aber der Ozean ist nur ein paar Meter entfernt, so dass man sich leicht abkühlen kann. Von uns ist allerdings nur eine Amerikanerin in einen der Pools gestiegen.
Die nächste Station ist Raglan –der Surfer-Spot in Neuseeland!
Bis dahin, cheers
Hannah

Ps. Es gibt noch ein kleines Anekdötchen vom ersten Tag mit Stray, dafür muss ich aber etwas ausholen (was die Geschichte vermutlich versaut). Also, es gibt in Neuseeland drei große Organisationen von diesen Touribussen –Stray, Magic und KiwiExperience. KiwiExperience ist mit Abstand die größte und die mit dem schlechtesten Ruf (es sei denn man ist ein achtzehnjähriger Engländer und möchte in erster soviel trinken wie möglich und noch etwas mehr...Naja, das ist unter anderem der Ruf (der Rest ist nicht jugendfrei)).
Mein oberstes Ziel war deshalb einen großen Bogen um diese Busse zu machen. Und jetzt endlich die Story: Wir fahren schön mit unserem kleinen, roten Straybus über die Halbinsel, als sich unser Bus überlegt, er will nicht mehr und liegen bleibt -natürlich kein Handynetz (nicht ungewöhnlich für dieses Land). Wir dachten schon, wir müssen den Nachmittag dort verbringen, da hält ein großer, grüner Bus neben uns: KiwiExperience! Ganz Kiwimäßig werden erst böse Witze gemacht und dann geholfen, heißt in dem Fall, dass KiwiExp. uns nach Hahei gefahren hat (und ich mein Ziel nicht erreicht habe). Als wir in dem Bus waren, mussten wir uns dann auch erst mal vorstellen, einen Witz oder was Besonderes über uns erzählen und ob wir grün (Single) oder rot (vergeben) sind –das sagt alles, oder?

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